Home sweet Home

Home sweet Home wird dieses Fachwerkhaus liebevoll von seinen Besitzern genannt.

 

Ein wunderschönes, auf dem Lande gelegenes und mit viel Liebe zum Detail restauriertes Fachwerkhaus mit Reetdach.

 

Das Dach muss nach vielen Jahren erneuert werden.

Ein Reetdach hält im Durchschnitt 30 bis 50 Jahre, es sind aber auch Dächer dokumentiert, die über 100 Jahre alt wurden.  Dieses  Projekt dauert mehrere Wochen, denn alles wird in Handarbeit gemacht. Wir werden die Erneuerung begleiten und können so alle Schritte in Foto und Video dokumentieren.

 

In dieser Bilderserie können Sie dabei sein, wie aus einem alten Reetdach ein neues wird und ein wundervolles Fachwerkhaus zu neuem Glanz erstrahlt.

Fachwerkhaus

 

Das Fachwerkhaus (in der Schweiz Riegelhaus) ist die in Deutschland bekannteste Verwendung von Holzfachwerk im Hochbau. Es ist ein Skelettbau aus Holz, bei dem die horizontale Aussteifung (z. B. wegen der Windbelastung) mittels schräg eingebauter Streben erfolgt und die Zwischenräume (Gefach) mit einem mit Lehmverputztem Holzgeflecht oder mit Mauerwerk ausgefüllt sind.

 

Als Bauholz wurde – mit Ausnahme der Spätzeit dieser Bauweise – Rundholz mittels Breitbeil oder Dechsel zu einstieligen Balken mit quadratischem Querschnitt behauen. Die Bauhölzer wurden zimmermannsmäßig verbunden, unter weitestgehendem Verzicht metallischer Verbindungsmittel wie Nägel oder Schrauben.

 

Entwickelt hat sich das Fachwerkhaus aus der primitiveren frühgeschichtlichen Pfostenbauweise über das Firstsäulenhaus mit der Firstsäule.


Hier sind – im Unterschied zum Fachwerkhaus - die Wandpfosten im Erdreich eingegraben und liegen nicht auf einer Schwelle auf. Mit der Firstständerbauweise entwickelte sich die Fachwerkbauweise und war von der Antike bis in das 19. Jahrhundert eine der vorherrschenden Bauweisen und in Mitteleuropa nördlich der Alpen bis nach England verbreitet.


In der Spätzeit dieser Bauweise kam im Alpenraum das damit verwandte Bundwerk auf. Der moderne Nachfolger der Fachwerkbauweise ist im Wesentlichen die Holzrahmenbauweise.


Der Begriff Fachwerk leitet sich vermutlich von mittelhochdeutsch „vach“ für „Flechtwerk“ ab.

Reetdach

 

Reet bzw. Schilf war eines der ersten Bedachungsmaterialien der sesshaft gewordenen Menschen; dies ist vor allem auf seine Eigenschaften als Wasserpflanze und seine lokale Verfügbarkeit zurückzuführen. Die ersten Reetdächer waren einfache Eindach-Häuser.


Im Mittelalter wurde aufgrund der Brandgefahr in dicht bebauten Gebieten das Reetdach in den Städten durch Hartdächer ersetzt. Auf dem Lande behielt das Reet jedoch bis in die heutige Zeit eine gewisse Bedeutung. Die ersten nachgewiesenen Reetdächer (Pfahlbauten am Bodensee) gab es bereits um 4000 v. Chr. Es war leicht aufgebundenes Reet, das mit Haselnussstöcken als Schachtstange und eingeweichten Weidenstöcken auf den Dachstuhl gepresst wurde.


In vielen Landschaften Europas, Asiens und Afrikas kennt man Reetdächer. Vielfach werden diese jedoch besonders mit dem Nord- und Ostseeküstenraum in Verbindung gebracht, wo man zum Beispiel in Nordfriesland vollständig reetgedeckte Gebäude oder auch die Reeteindeckung ostfriesischer Gulfhöfe findet.  


Die Reet- oder Rohrdachdeckerei ist ein eigener Geschäftszweig, so dass es im norddeutschen Raum spezielle Reetdachdecker gibt, die ausschließlich diese Dächer erstellen und reparieren.


In den Midlands von England und in Cornwall sind Reetdächer ebenfalls weit verbreitet. Tradition sind besonders kunstvoll verbaute Firstabdeckungen. 

Tag 1 - Montag, 13.04.2015 - Der Countdown läuft seid 0800 Uhr - Der Umbau beginnt!

Tag 2 - Dienstag, 14.04.2015

Tag 5 - Freitag, 17.04.2015

Tag 10 - 22.04.2015

Tag 17 - 29.04.2015

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